Bezirksverband Mecklenburg


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Unsere Seite befindet sich weiterhin im Aufbau und wird ständig erweitert.
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Rentensprechstunden im Büro der IG Bauen-Agrar-Umwelt, BV Mecklenburg, August-Bebel-Str. 89, 18055 Rostock

Juli 2018
Dienstag, 31.07.2018, von 13.00 – 15.00 Uhr

August 2018
Dienstag, 28.08.2018, von 13.00 – 15.00 Uhr

Terminvergabe unter Telefon 0381-20382610
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18. Juli 2018

„Bausünde“, einmal anders: Wer mit freiem Oberkörper arbeitet, riskiert nicht nur einen
Sonnenbrand, sondern auch Hautkrebs, warnt die IG BAU.
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IG BAU: Auf hohen UV-Schutz achten und viel Wasser trinken
Sonnengefahr für alle „Draußen-Jobber“

Auch in der zweiten Sommerhalbzeit beim Sonnenschutz am Ball bleiben: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt Beschäftigte vor einem weiterhin hohen UV-Risiko. "Von der Landschaftsgärtnerin über den Straßenbauer bis zum Dachdecker – rund 30.500 Menschen arbeiten im Bereich unseres Bezirksver- bandes auf dem Bau und in der Landwirtschaft. In diesen ,Outdoor-Berufen‘ ist man der Sonne besonders ausgesetzt“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Auch wer schon eine Sommerbräune habe, solle das UV-Risiko nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gefährlich ist längst nicht nur der akute Sonnenbrand. Die ständige Einstrah- lung lässt die Haut früher altern und kann zu Hautkrebs führen“.

Die IG BAU rät allen „Draußen-Jobbern“ zu einer Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Auch regelmäßiges Wassertrinken sei ein Muss – „mindestens
zweieinhalb Liter am Tag“, betont unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin: "Sonnenmilch und Wasserflasche gehören genauso zum Job wie Mörtel und Maurerkelle. Besondere Vorsicht sei zur Mittagszeit geboten: Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Wichtig sei außerdem, möglichst viele Teile
des Körpers mit Kleidung zu bedecken." Praxis-Tipp der IG BAU: Ein am Helm fixierter Nackenschutz ist eine Kleinigkeit, die aber viel bringt.

Hilfreich ist die Faustregel: Wenn der eigene Schatten kleiner ist als die Körpergröße, dann ist die Gesundheitsgefahr besonders hoch. Für Bauarbeiter, Fassadenreiniger oder Garten- und Landschaftsbauer sei dann maximaler Schutz angesagt. Gerade wer einen hellen Hauttyp habe, solle zu einem Lichtschutzfaktor von „mindestens 30, besser
aber 50“ greifen.

Trotz bekannter Gefahren hat die IG BAU auf den Baustellen in den vergangenen Wochen viele Nachlässigkeiten beim Sonnenschutz festgestellt: „Ganz oft cremen
sich Beschäftigte nicht konsequent ein. Immer wieder wird auch mit freiem Oberkörper gearbeitet. Das ist aber nicht sexy, sondern auf Dauer brandgefährlich“, sagt Jörg Reppin.

Der Gewerkschafter fordert zugleich die Arbeitgeber auf, sich um den Schutz ihrer Beschäftigten in der heißen Jahreszeit zu kümmern. Selbst wenn das Haus schnell
fertig werden soll – bei Temperaturen um die 30 Grad kann die Mittagspause auch einmal länger dauern. Denn Sonnenschutz ist Arbeitsschutz – genauso wie der Bau- helm und der Sicherheitsschuh.

Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirt- schaft (BG BAU) eine „Bauwetter-App“ entwickelt. Sie zeigt neben dem Wetter auch die UV-Einstrahlung an und gibt Tipps zum nötigen Schutz. Die App gibt es zum kosten- losen Download im App Store oder Play Store. Weitere Infos unter: www.bgbau.de/praev.
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10. Juli 2018

Alle Hände voll zu tun haben Bauarbeiter nicht nur im Sommer: Die Bauwirtschaft brummt. Jetzt bekommen Maurer & Co. ein kräftiges Lohn-Plus.
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Rekord-Plus von 6,6 Prozent | IG BAU: Jetzt Juni-Abrechnung prüfen
Für fast 10.000 Bauarbeiter gibt es mehr Kies

Extra-Schippe Kies auf dem Bau: Für die fast 10.000 Bauarbeiter im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes gibt es deutlich mehr Geld. Rückwirkend zum Mai steigen die Löhne um 6,6 Prozent. Ein gelernter Maurer oder Straßenbauer kommt nun auf einen Stundenlohn von 19,35 Euro – am Monatsende sind das 209 Euro mehr als bisher. Darauf hat die IG BAU Mecklenburg hingewiesen. Die Gewerkschaft rät: „Bauarbeiter sollten bei der Juni- Abrechnung, die bis Mitte Juli im Briefkasten ist, genau hinschauen: Spätestens jetzt muss das Lohn-Plus draufstehen. Und wer für den Mai noch keine Erhöhung bekommen hat, der erhält im Juli ein doppeltes Plus – nämlich für den Mai und den Juni“, so Jörg Reppin.

Der IG BAU-Bezirksvorsitzende spricht von einem „riesigen Schritt“ für Tausende
Beschäftigte in der Region: „Die Bauwirtschaft erlebt einen Boom. Die Auftragsbücher
sind voll – viele Firmen kommen mit dem Bauen kaum hinterher. Jetzt erhalten auch die
einen fairen Anteil, die täglich auf dem Gerüst die Knochen hinhalten.“ Das Lohn-Plus
ist das Ergebnis der letzten Tarifrunde zwischen IG BAU und Arbeitgebern. Die Verhand-
lungen standen mehrfach kurz vor dem Scheitern – und die Branche vor einem Streik. Am Ende entschied eine Schlichtung.

Danach steht bereits im nächsten Jahr ein weiteres Lohn-Plus für Bauarbeiter an.
Zudem gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Bis zum Jahr 2020 wird schrittweise
ein bundesweites 13. Monatseinkommen eingeführt. Azubis bekommen in jedem
Ausbildungsjahr 60 Euro mehr pro Monat. Außerdem haben sie Anspruch auf einen
Fahrkosten-Zuschuss von 60 Euro für den Weg zur Berufsschule, wenn sie in eine
Landes- oder Bundesklasse gehen. Für Schulabgänger wird eine Ausbildung auf dem Bau damit viel attraktiver“.

Die IG BAU Mecklenburg appelliert an alle Bau-Beschäftigten, sich über die Neue-
rungen genau zu informieren. Der Tarifvertrag läuft bis Frühjahr 2020 – da kann
einem viel Geld durch die Lappen gehen.
Alle Infos gibt es im IG BAU-Büro Rostock (Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
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29. Juni 2018

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25. Juni 2018

Die Teilnehmerrunde

Auf dem Sagenlehrpfad

Jagdschloss Friedrichsmoor

Beginn der Kutschfahrt
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Alle Fotos und der Text von:
Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
040 25160727
01511 2566284
dirk.johne@igbau.de
Jungestraße 1
20535 Hamburg
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20. Juni 2018

Viel zu tun haben die Beamten des Zolls nicht nur auf dem Bau. Auch in der Reinigungsbranche gibt es „schwarze Schafe“, so die Gewerkschaft IG BAU.
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Zoll Stralsund prüfte 61 Betriebe der Branche
IG BAU kritisiert geringes Kontrollrisiko für Reinigungsfirmen

Schmutzige Praktiken kaum geahndet: Reinigungsfirmen geraten nur selten ins Visier des Zolls. Das bemängelt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Nach IG BAU-Angaben überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Haupt- zollamt Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 61 Reinigungsunternehmen in der Region. Zum Vergleich: Allein im Bereich unseres Bezirksverbandes zählt die Branche laut Arbeitsagentur 258 Betriebe.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von „Gelegenheitsvisiten“ der Zöllner. „Der Finanzkon- trolle Schwarzarbeit fehlt es an Personal, um illegale Machenschaften in allen Wirt- schaftsbereichen konsequent zu verfolgen“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Komme es dann doch zur Prüfung, gebe es in der Reinigungsbranche häufig etwas zu beanstanden. So deckte das Hauptzollamt Stralsund hier im letzten Jahr einen Schaden von rund 26.900 Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf.
Dies hat das Bundesfinanzministerium der Grünen-Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke auf Anfrage mitgeteilt. Danach leiteten die Beamten 26 Ermittlungs- verfahren gegen Reinigungsfirmen in der Region ein.

„Die Zahlen zeigen, dass so manche Chefs in der Gebäudereinigung weiterhin auf schmutzige Praktiken setzen. Denn wer Löhne drückt oder Sozialabgaben prellt, der schadet nicht nur dem Staat und den Sozialkassen, sondern verzerrt auch den Wettbewerb“, so Jörg Reppin. Nur wenn sich alle Unternehmen an die gleichen Standards hielten, könne die Branche zum „Saubermann“ werden.

Dazu gehöre insbesondere die richtige Bezahlung. In der Gebäudereinigung gilt derzeit ein Mindestverdienst von 9,55 Euro pro Stunde. Glas- und Fassadenreiniger müssen einen Stundenlohn von 12,18 Euro bekommen. Diese Löhne sind für alle Reinigungs- firmen verpflichtend. Das werde ebenfalls vom Zoll kontrolliert.

Um auf ein „solides Kontroll-Level“ zu kommen, fordert die IG BAU mehr Personal für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Bundesweit seien mindestens 10.000 Beamte notwendig. Auch höhere Bußgelder und Strafen würden die Arbeitgeber deutlich stärker abschrecken, sagt unser Bezirksvorsitzende. Österreich gehe hier viel drastischer vor: Dort liege das Strafmaß für Lohn-Prellerei auf Baustellen bei 1.000 bis 10.000 Euro pro unterbezahltem Mitarbeiter. Sind mehr als drei Mitarbeiter vom Betrug betroffen, winke ein Bußgeld in Höhe von 2.000 bis 20.000 Euro. Bei wiederholtem Verstoß seien bis zu 50.000 Euro fällig – zu zahlen vom Arbeitgeber. Und zwar für jeden Arbeitnehmer, der um seinen Lohn gebracht wurde.
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11. Juni 2018

Einfach mal „Danke“ sagen – fürs saubere Büro und die harte Arbeit von Reinigungs- kräften.
Dazu ruft die IG BAU Mecklenburg am Internationalen Tag der Gebäudereinigung auf.
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Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni
Den 8.150 Reinigungskräften in Mecklenburg einfach mal „Danke“ sagen

Ein „Dankeschön“ an alle, die Mecklenburg sauber halten: Zum Internationalen Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni 2018 ruft die IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) dazu auf, den heimischen Reinigungskräften Anerkennung zu zeigen. „Respect for cleaners“ – das ist dabei das Motto aller zuständigen Gewerkschaften weltweit. „Egal ob Blumen, Schokolade oder ein persönliches Wort – die Geste zählt“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende unserer Gewerkschaft spricht von einem „richtig harten Job, für den man die Beschäftigten auch mal loben kann“. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es in Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes rund 8.150 Reinigungskräfte.

„Ihre Arbeit findet oft im Verborgenen statt. Wer morgens ins saubere Büro kommt, denkt meist nicht daran, dass dort spätabends oder im Morgengrauen geputzt wurde“, so Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Dabei müssten viele Gebäudereinige- rinnen unter hohem Zeitdruck arbeiten. Das Saubermachen immer größerer Flächen in immer kürzerer Zeit – das sogenannte „Turbo-Putzen“ – sei nach wie vor ein Problem in der Branche.

Allerdings seien die Jobs in der Gebäudereinigung in den vergangenen Jahren spürbar attraktiver geworden. So konnte die IG BAU Löhne durchsetzen, die deutlich über dem
gesetzlichen Mindestlohn liegen. Mittlerweile bekommt eine Reinigungskraft in der niedrigsten Lohngruppe 9,55 Euro pro Stunde. Glas- und Fassadenreiniger haben Anspruch auf einen Stundenlohn von 12,18 Euro.

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Hintergrund zum Tag der Gebäudereinigung

Der „Tag der Gebäudereinigung“ erinnert an einen Streik der Putzkräfte in Century City, einem Geschäftsviertel von Los Angeles, bei dem am 15. Juni 1990 die Streikenden brutal von der Polizei zusammengeschlagen wurden.
Die Polizei musste nach einem Gerichtsverfahren schließlich 3,5 Millionen Dollar an die amerikanische Reiniger-Gewerkschaft zahlen. Der Streik führte zu einer Lohnerhöhung von 25 Prozent und zur Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung.
Dieser Vorfall markiert einen Wendepunkt in der Kampagne „Justice for Janitors“. Der 15. Juni wird seitdem international als „Justice-for-Janitors- Day“, in Deutschland als „Tag der Gebäudereinigung“, begangen.
Im Herbst 2009 gab es in Deutschland den ersten bundesweiten Gebäudereiniger-Streik.
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14. Mai 2018

Streichen mehr Geld ein: Maler und Lackierer bekommen einen Lohn-Aufschlag. Wer mit Gesellenbrief arbeitet, muss ab sofort mindestens 12,40 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU.
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Mindestlohn für Gesellen steigt auf 12,40 Euro pro Stunde
1.900 Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein

Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren: Für die rund 1.900 Maler und Lackierer im Bereich unseres Bezirksverbandes gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 12,40 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von rund 95 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

Unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin spricht von einer wichtigen „Haltelinie nach unten“. An die Untergrenzen müssen sich alle insgesamt 273 Maler- und Lackierer- betriebe halten. Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 15,35 Euro pro Stunde. Anspruch hierauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Maler- und Lackierer-Innung ist.
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1. Mai in Schwerin

Text und Fotos sind von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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1. Mai 2018 in Rostock

Unser Gemeinschaftsstand IG BAU und IG BCE

Manfred Scharon am Glücksrad

Grußwort von Uwe Polkaehn (Vorsitzender DGB Nord)

Diskussionsrunde mit Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MVP) und
Franziska Giffey (Bundesfamilienministerin)

Konzert mit den "Les Bumms Boys"

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24. April 2018

Gedenken an die Opfer von Arbeitsunfällen: Die Gewerkschaft IG BAU ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Schweigeminute auf
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Gedenktag am 28. April - 2.500 Bau-Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Workers‘ Memorial Day: IG BAU ruft zu Gedenkminute auf

„Jeder Unfall ist einer zu viel“ – unter diesem Motto ruft die IG Bauen-Agrar-Umwelt zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen auf. Bereits am kommenden Freitag (27. April 2018) – dem Vortag des internationalen Workers‘ Memorial Days – soll um 12 Uhr der Menschen gedacht werden, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Mecklenburg.

„Die Schweigeminute erinnert daran, dass nicht nur auf anderen Kontinenten beim Arbeitsschutz einiges im Argen liegt, sondern auch bei uns noch viel zu tun ist, um Beschäftigte besser zu schützen“, sagt unser IG BAU-Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. So kam es nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft auf Baustellen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2017 zu rund 2.500 Arbeitsunfällen.

„Stürze vom Gerüst oder Verletzungen mit dem Häcksler entstehen oft unter Stress. Die Zeit für das richtige Absichern oder das Anziehen der Schutzkleidung muss aber da sein“, betont Jörg Reppin. Der Gewerkschafter kritisiert die Haltung mancher Arbeit- geber, im Arbeitsschutz lediglich einen Kostenfaktor zu sehen: „Unternehmen sind dazu verpflichtet, für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Wer daran spart, handelt unverantwortlich.“

Der Workers‘ Memorial Day fand erstmals 1984 in Kanada statt: Die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst rief damals dazu auf, der im Arbeitsleben verstor- benen Mitarbeiter zu gedenken. Seit 1989 wird der Gedenktag weltweit begangen. In der Berliner Gedächtniskirche findet dann am 28. April ein zentraler Gedenkgottesdienst mit Vertretern von Christentum, Islam und Judentum statt.
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17. April 2018

Von links: Herr Karsten Peters, Minister Dr. Till Backhaus, Herr Ulf Tielking, Herr Manfred Baum
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Der Text und die Fotos sind von:

Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
04025160727
015112566284
dirk.johne@igbau.de
Jungestraße 1
20535 Hamburg
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13. April 2018

Gerade nach dem Winter kommen sie groß raus: Asphalt-Krater. Die IG BAU appelliert an Autofahrer, Schlaglöcher zu melden.
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Bau-Gewerkschaft fordert „Infrastruktur-Update“
So können Autofahrer Straßenschäden melden

Vom wegbröckelnden Seitenstreifen bis zum Asphalt-Krater: Straßenschäden sind ärgerlich. Und sie können auch gefährlich sein. Trotzdem gehören sie für Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer im Gebiet unseres Bezirksverbandes zum Alltag. Gerade dann, wenn der Frost sich verzieht, brechen die Asphaltdecken auf. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat deshalb jetzt dazu aufgerufen, über Mängel zu informieren – per „Schlaglochmelder“. Beim Auto-Club Europa (ACE) können Autofahrer einen Online- Hinweis geben, wenn sie Löcher in Fahrbahnen entdecken, die sie stören. Und zwar unter: www.ace.de/schlaglochmelder .

„Schlaglöcher werden von Winter zu Winter größer und tiefer, wenn man nichts tut. Es lohnt sich also, möglichst früh Geld in die Hand zu nehmen und die Straßen in Ordnung zu bringen“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg appelliert zugleich an die öffentliche Hand, insgesamt mehr für die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur zu tun. „Allein im letzten Jahr lag der Haushaltsüberschuss von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen bei 36,6 Milliarden – so hoch wie noch nie seit der Gründung der Bundesrepublik“, betont Jörg Reppin.

Führende Wirtschaftsforscher bescheinigten Deutschland jedoch ein Investitionsdefizit. Statt Straßen, Brücken und Schienen kaputtzusparen, brauchen wir eine echte Sanierungs- und Neubauoffensive vom Staat“. Davon müsse auch ganz Mecklenburg profitieren. Nicht zuletzt sichere ein „Infrastruktur- Update“ vorhandene Arbeitsplätze. Und neue könnten entstehen. Beim ACE-Schlaglochmelder werden angezeigte Schäden direkt an die zuständige Straßenbaubehörde weitergegeben. Unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin dazu: „Autofahrer können also aktiv dazu beitragen, dass in den Ämtern der Druck erhöht wird, für bessere Straßen zu sorgen.“
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02. April 2018

Text und Fotos sind wieder von Beate Schöne (rechts im Bild).
Vielen Dank!
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31. März 2018

Wenn der Zoll auf die Baustelle kommt, haben die Beamten oft etwas zu bemängeln. Nach Einschätzung der IG BAU Mecklenburg kommt ein Großteil der schwarzen Schafe jedoch „ungeschoren“ davon – weil engmaschige Kontrollen fehlten.
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Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei
Stralsunder Zöllner kontrollierten im letzten Jahr 589 Baufirmen

Schwarzarbeit im Fokus: Baufirmen in Mecklenburg müssen häufiger mit einem Besuch vom Zoll rechnen. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums hin. Danach kontrollierten Beamte im Bereich des zuständigen Hauptzollamts Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 589 Bauunter- nehmen – das sind rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. Hierbei leiteten die Zöllner
52 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein. Der Schaden wegen hinterzogener Steuern und Sozialabgaben belief sich auf rund 18,36 Millionen Euro.

Die IG BAU Mecklenburg nennt die Zahlen „alarmierend“. Der Anteil schwarzer Schafe in der Baubranche sei nach wie vor sehr hoch. „Selbst dabei ist noch von einer erheb- lichen Dunkelziffer auszugehen. Viele Dumping-Firmen gehen nicht ins Netz des Zolls, weil die Beamten mit den Kontrollen überhaupt nicht hinterherkommen“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Angesichts des aktuellen Bau-Booms sei davon auszugehen, dass auch die illegale Beschäftigung stark zugenommen habe. „Zwar ist das Plus bei den Prüfungen zu begrüßen. Doch mit Blick auf das Ausmaß krimineller Machenschaften in der Branche müssen die Behörden überall noch viel stärker kontrollieren“, so Jörg Reppin. Hierfür benötige der Zoll jedoch deutlich mehr Personal – auch beim Hauptzollamt Stralsund. Für eine effektive Ermittlung brauchen wir eben Manpower. Die IG BAU fordert bundes- weit mindestens 10.000 Beamte bei der FKS. Zuletzt waren lediglich gut 6.400 FKS-Planstellen besetzt.

Die Zollbilanz geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) hervor. Um mehr
Möglichkeiten im Kampf gegen Schwarzarbeit zu haben, schlägt die IG BAU die Schaffung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften in allen Bundesländern vor. Auch die Gewerkschaften könnten an den Kontrollen beteiligt werden. Die Schweiz hat damit gute Erfahrungen gemacht. Nach dem „Genfer Modell“ machen dort Gewerkschaften und Arbeitgeber gemeinsame Kontrollen auf Baustellen.
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21. März 2018

Text und Fotos sind wieder von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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19.März 2018

Lohn-Plus auf den Dächern: Gesellen im Dachdeckerhandwerk müssen ab sofort mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU.
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IG BAU: Löhne auf den Dächern steigen um 2,3 Prozent
Neuer Mindestlohn für rund 1.170 Dachdecker

Der Job in der Höhe zahlt sich aus: Für die Dachdecker im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes gilt ein neuer Facharbeiter-Mindestlohn. „Dachdecker, die einen Gesellenbrief in der Tasche haben, müssen jetzt mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen“, so Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Das Plus für Vollzeit-Beschäftigte liegt damit bei rund 120 Euro im Monat. Alle Dachdeckerbetriebe müssen sich an die Lohnuntergrenze halten.

Die Gewerkschaft rät den Dachdeckern, ihre nächste Lohnabrechnung zu prüfen. „Besonders Fachleute müssen darauf achten, nicht mit einem Helfer Mindestlohn von 12,20 Euro abgespeist zu werden“, sagt unser Bezirksvorsitzende.

Gewerkschaftsmitgliedern, die in einem Innungsbetrieb arbeiten, steht sogar der Tariflohn zu. Der liegt derzeit bei 18,08 Euro pro Stunde, so die IG BAU.
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14. März 2018

Dorin Lucht, Gleichstellungsbeauftragte mit Manuela Schwesig im Gespräch

Text und Fotos sind von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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14. März 2018

Reinigungskräfte verdienen ab sofort mindestens 9,55 Euro pro Stunde – ein Plus von
5,5 Prozent. Die Gewerkschaft IG BAU rät zum Lohn-Check.
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Mehr Geld für 8.150 Beschäftigte in Mecklenburg
Ost-West-Lohnmauer in der Gebäudereinigung fällt

Gleicher Lohn in Ost und West: Die 8.150 Reinigungskräfte im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes verdienen schon bald dasselbe wie ihre Kollegen im Westen. Ab sofort gilt in der Gebäudereinigung ein Mindestlohn von 9,55 Euro pro Stunde – ein Plus von 5,5 Prozent. 2020 schließt sich die Lohnlücke zwischen alten und neuen Bundesländern dann ganz. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Mecklenburg mit.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft spricht von einem „Durchbruch“. Mehrfach hätten die Tarifverhandlungen wegen der Ost-West-Anpassung kurz vor dem Scheitern gestanden. „30 Jahre nach der Wende fällt nun endlich auch das letzte Stück der Lohnmauer“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. „Wer Büros, Schulen und Krankenhäuser putzt, der macht überall die gleiche Arbeit. Das spiegelt sich künftig auch auf dem Lohnzettel wieder.“ Alle 225 Reinigungsfirmen in Mecklenburg müssten das Plus nun zahlen.

Eine Reinigungskraft, die Vollzeit arbeitet, hat durch die aktuelle Erhöhung am Monatsende 87 Euro mehr im Portemonnaie. Gewerkschafter Jörg Reppin rät den Beschäftigten der Branche, die nächste Abrechnung zu prüfen. Auch Minijobber hätten Anspruch darauf. Wer dennoch leer ausgehe, bekomme Rat beim IG BAU-Büro in Rostock (Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
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07. März 2018

Baubeschäftigte bekommen ab sofort einen höheren Mindestlohn. Die Untergrenze für Arbeiter steigt auf 11,75 Euro pro Stunde, so die IG BAU Mecklenburg.
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Bau-Mindestlohn steigt auf 11,75 Euro pro Stunde
Für 88 Bauunternehmen gilt neuer Lohn-Sockel

Höheres Lohn-Fundament auf dem Bau: Für die 9.990 Bauarbeiter im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes gilt ab sofort ein höherer Mindestlohn. Maurer, Zimmerer und Co. müssen nun mindestens 11,75 Euro pro Stunde bekommen. Damit stehen am Monatsende 78 Euro mehr auf dem Lohnzettel – ein Lohn-Plus von vier Prozent, wie die Industriegewerkschaft BAU mitteilt.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von einem „wichtigen Schritt“ für Tausende Beschäf- tigte in der Region. „Der Bau brummt. Die Geschäfte laufen so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Bauarbeiter etwas von den steigenden Umsätzen ab“, sagt Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. An den Mindestlohn müssen sich alle 1044 Bauunternehmen halten.

Die Gewerkschaft rät dennoch zum Lohn-Check. Facharbeiter sollten auf dem deutlich höheren Tariflohn bestehen. Der liegt zurzeit bei 18,14 Euro pro Stunde und ist fällig, wenn der Betrieb im Arbeitgeberverband und der Beschäftigte Gewerkschaftsmitglied ist. Antworten auf alle Fragen rund um den Lohn bietet die Info-Hotline der IG BAU unter 0391 / 40 85 232.
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04.03.2018

Gelungene Aktion:

Am 28. Februar 2018 von 07:00 bis 08:30 Uhr haben vier IG BAU Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern vor dem Bauverband MV in Schwerin bei 14 ° minus Flagge gezeigt.
Auf der um dieser Zeit stark befahrene B 104 wurde die Bevölkerung auf die laufende Tarifrunde im Baugewerbe aufmerksam gemacht.
Diese Aktion bekam bei den Auto- und Radfahren sowie bei den Fußgängern viel Zuspruch
Sollte es am 01.März 2018 bei den Tarifverhandlungen zu keiner Einigung kommen, sind wir zu weiteren Aktionen bereit.

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04.März 2018

Durchblick im Paragrafen-Dschungel: Die Rechtsberater der IG BAU Mecklenburg sind beim Streit mit dem Chef eine wichtige Anlaufstelle für Beschäftigte.
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Gewerkschaft legt Jahresbilanz vor
Bei Streit im Job: Rechtsexperten der IG BAU Mecklenburg 1.500 Mal im Einsatz

Vom geprellten Urlaubsgeld bis zur Verletzung des Kündigungsschutzes: Bei handfesten Streitigkeiten im Job waren die Rechtsexperten der IG Bauen-Agrar-Umwelt Mecklen- burg im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 1.500 Fälle zählten die IG BAU-Rechtsberater in der Region, wie die Gewerkschaft mitteilt. Damit verharrt die Zahl der Konfliktfälle auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

„Besonders viel hatten die Juristen im Baugewerbe, im Malerhandwerk und in der Gebäudereinigung zu tun. Die Beschwerden reichen hier von unbezahlten Überstunden bis hin zu rechtswidrigen Entlassungen“, zieht Jörg Reppin Bilanz. Nach Angaben des IG BAU-Bezirksvorsitzenden sorgten Ansprüche bei Arbeitsausfällen im Winter, Anträge für EU-Rente und Hartz-IV-Bescheide für zahlreiche Beratungsstunden.

Die IG BAU Mecklenburg rät den heimischen Beschäftigten, sich bei Problemen nicht vom Arbeitgeber einschüchtern zu lassen. „Ob im Dachdeckerhandwerk, im Gartenbau oder in der Gebäudereinigung – wer um sein Recht gebracht wird, der sollte sich professionelle Hilfe holen“, sagt der Gewerkschafter. Eine Beratung helfe oft auch bei den scheinbar kleinen Dingen des Arbeitslebens: „So konnte ein Maurer, der täglich zur Baustelle radelt, durchsetzen, dass er für den Arbeitsweg ein Kilometer-Geld bekommt – genauso wie die Autofahrer“, berichtet Jörg Reppin. Dies entschied das Landesarbeits- gericht München (Az. 11 Sa 58/17).

Anspruch auf den Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Termine für die Rechtsberatung können im IG BAU-Büro in Rostock (Telefon: 03 81 – 20 38 26 10) vereinbart werden.
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18. Februar 2018

Ruft zur Betriebsratswahl auf: Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg appelliert an Beschäftigte in der Region, ihre Stimme abzugeben.
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„Demokratie hinterm Werkstor“ – IG BAU ruft zu Betriebsratswahl auf
Beschäftigte können Interessenvertreter wählen

Von der Arbeitszeit über den Gesundheitsschutz bis hin zur Urlaubsplanung: Unter welchen Bedingungen Beschäftigte arbeiten, darüber entscheidet nicht allein der Chef. Auch die Betriebsräte haben hier ein entscheidendes Wort mitzureden. Von März bis Mai werden die „Stimmen der Belegschaften“ neu gewählt. Darauf hat die Industriege- werkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Mecklenburg appelliert: „Wer sein Kreuz jetzt macht, der kann mitbestimmen, wie sein Arbeitsplatz in den nächsten vier Jahren aussieht.“

Bezirksvorsitzender Jörg Reppin nennt die Wahl „ein absolutes Muss“. Auch in kleinen Handwerksbetrieben sollten Beschäftigte nicht davor zurückschrecken, einen Betriebsrat zu gründen. Die IG BAU unterstützt die Wahlen in Branchen wie der Bauwirtschaft, der Gebäudereinigung, der Landwirtschaft, dem Maler- oder Dachdeckerhandwerk.

Die Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre statt. Wie viele Mitglieder ein Betriebsrat hat, richtet sich nach der Zahl der Mitarbeiter. Bereits in Firmen ab fünf Beschäftigten kann ein Arbeitnehmervertreter gewählt werden. Die Wahlbeteiligung lag mit 79 Prozent zuletzt deutlich über der bei den Landtags- oder Bundestagswahlen.
Alle Infos rund um die Betriebsratswahl vor Ort gibt es im IG BAU-Büro in Rostock (Telefon: 03 81 – 2038260) sowie im Netz unter: http://www.dgb.de/betriebsratswahl-2018
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08. Februar 2018
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11. Januar 2018

„Mehr Kies“ – das verlangt die Bauarbeiter-Gewerkschaft in der anstehenden Tarifrunde. Die Löhne für die Beschäftigten auf heimischen Baustellen sollen um sechs Prozent steigen, so die IG BAU Mecklenburg.
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Bau-Boom – Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr Lohn
In Mecklenenburg „Mehr Kies“ für 8.840 Bauarbeiter gefordert

Lohn-Plus für Maurer, Zimmerer, Straßenbauer und Co. gefordert: Die rund 8.840 Bau- arbeiter im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes sollen mehr Geld verdienen. In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) eine Lohner- höhung von sechs Prozent über zwölf Monate. Ein Facharbeiter hätte damit am Monats- ende knapp 190 Euro mehr auf dem Lohnzettel, so die IG BAU Mecklenburg.

„In der Bauwirtschaft läuft es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind prall gefüllt – oft kommen sie mit dem Bauen kaum hinterher“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verzeichnete die Branche in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres ein
Umsatz-Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereits für 2016 hatte die Behörde einen Rekordumsatz von 107 Milliarden Euro gemeldet.

Weiter dazu Jörg Reppin: „Es ist höchste Zeit, dass die Bauarbeiter, die den Bau-Boom erst möglich machen und ihren Betrieben mit steigenden Umsätzen Rekordgewinne bescheren, davon auch etwas im eigenen Portemonnaie merken.“ So fordert die IG BAU neben dem Lohn-Plus auch ein volles 13. Monatseinkommen. Außerdem sollen Firmen die Ausbildungskosten komplett übernehmen und die Fahrt zur Baustelle als Arbeitszeit vergüten. Nur wenn die Bauwirtschaft bei den Arbeitsbedingungen attraktiver wird, können wir den Trend zum Fachkräftemangel stoppen und umkehren.
Die Tarifverhandlungen beginnen am 7. Februar in Wiesbaden.
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20. Dezember 2017

Das diesjährige traditionelle vorweihnachtliche Preisskatturnier des Bezirks- verbandes Mecklenburg fand am 16. Dezember 2017 in der Gartengaststätte
"Am Moor" in Warnemünde statt.
Wie immer hatte es den 21 Teilnehmern sehr viel Spaß und Freude bereitet.
Sieger wurde Erhard Hirsack, der zweite Platz ging an Reinhard Schibilski und Platz 3 erreichte Erwin Prokein. Sie erhielten Geldpreise.
Die weiteren Preise waren Sachpreise (Präsente, Enten und Weihnachtsgetränke).
Es war, wie jedes Jahr, eine gelungene Veranstaltung, die mit einem gemeinsamen Essen beendet wurde.
Alle wollen im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Es herrschte größte Aufmerksamkeit im Saal und am Ende standen die Sieger fest:
Erhard Hirsack, Reinhard Schibilski und Erwin Prokein (von links nach rechts)

Informationen und Fotos von Jürgen Riemer. Vielen Dank!
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15. Dezember 2017

Arbeit des Seniorenarbeitskreises im Jahr 2017

Ein Jahr ist vergangen und der Seniorenarbeitskreis des Bezirksverbandes Mecklenburg kann auf ein erfolgreiches Jahr ehrenamtlicher Arbeit für unsere Senioren zurückblicken.
Am 13. Dezember 2017 fand die letzte Seniorenvorstandssitzung in diesem Jahr statt.
Der Seniorenvorsitzende Jürgen Riemer konnte mit den Kolleginnen und Kollegen des Seniorenarbeitskreises auf ein engagiertes und vielfältiges Jahr mit vielen Höhepunkten zurückblicken.
So fanden fünf Vorstandssitzungen statt, um unseren Bezirksvorstand Mecklenburg der IG BAU in seiner gewerkschaftspolitischen Arbeit zu unterstützen.
Die Seniorenkonferenz mit 30 Kolleginnen und Kollegen hatte zum Thema :
„Kriminaltechnische Prävention für ältere Menschen“
so z.B.
-- Wie verhalte ich mich bei anonymen Anrufen?
-- Sicherung der Wohnung bzw. des Hauses vor Diebstahl
-- Schutz vor Enkeltrickbetrügern

Für das Jahr 2018 wird der Seniorenarbeitskreis vier Vorstandssitzungen und eine Seniorenkonferenz durchführen.
Themen werden dann sein:
-- Vorbereitung 1. Mai 2018
-- Durchführung Seniorenkonferenz
-- Vorbereitung und Durchführung der Jubilarehrungen
-- Organisation des Weihnachtspreisskates
-- Angebot an die Sekretäre,Hilfe und Unterstützung bei der Mitgliederwerbung im
Betrieb zu geben.

Für die Seniorenkonferenz am 19. September 2018 ist das Thema : "Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament erstellen" geplant.

Zur Bewältigung der vielfältigen Aktivitäten hat sich der Seniorenarbeitskreis verstärkt und dazu unsern ehemaligen langjährigen Bezirksvorsitzenden Manfred Scharon ab dem 1. Dezember 2017 in den Vorstand kooptiert.

Zum Abschluss der Vorstandssitzung bedankte sich Jürgen Riemer bei seinen Vor- standsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit und beendete die Beratung mit einem gemeinsamen Weihnachtsessen.
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14. Dezember 2017

Wer als Reinigungskraft arbeitet und nicht in der Gewerkschaft ist, dem drohen ab Januar deutliche Lohneinbußen. Davor hat die IG BAU Mecklenburg gewarnt.
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IG BAU: Nur Gewerkschaftsmitglieder bekommen Lohn-Plus
7.910 Reinigungskräften droht Rückfall auf gesetzlichen Mindestlohn

Lohn-Lücke in der Gebäudereinigung: Einem Großteil der rund 7.910 Reinigungskräfte im Gebiet unseres Bezirksverbandes droht ab Januar der Rückfall auf den gesetzlichen Mindestlohn. Statt 9,55 Euro würden bei ihnen dann lediglich 8,84 Euro pro Stunde auf dem Lohnzettel stehen. Einer Vollzeitkraft gehen damit rund 120 Euro im Monat verlo- ren. Bei Glas- und Fassadenreinigern liegt die Lohn-Lücke sogar bei knapp 570 Euro, warnt die IG BAU Mecklenburg.

Der Grund: Das Bundesarbeitsministerium hat die neuen Tariflöhne für die Branche noch nicht für allgemeinverbindlich erklärt. Der alte Tarifvertrag läuft jedoch Ende Dezember aus. „Damit gilt das Januar-Lohn-Plus, das die IG BAU mit den Arbeitgebern ausgehandelt hat, nicht automatisch in allen Betrieben. Nur Gewerkschaftsmitglieder können darauf einen Anspruch erheben“, erklärt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Um das Lohn-Plus im Januar zu bekommen, sollten Reinigungskräfte noch im Dezem- ber in die IG BAU eintreten. Ausführliche Infos und Unterstützung für Beschäftigte gibt es im IG BAU-Büro in Rostock (Telefon: 0381 – 2038260).
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29. November 2017

Für die Arbeit auf dem Dach gibt es zum Jahresende mehr Geld: Mit der nächsten
Lohnabrechnung bekommen Handwerker ein höheres Weihnachtsgeld.
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1.110 Beschäftigte in Mecklenburg profitieren
Dachdecker bekommen mehr Weihnachtsgeld und Renten-Plus

Weihnachtsgeschenke, Silvester-Party, Rechnungen zum Jahresende – der Dezember kann ziemlich teuer werden. Da ist es gut, wenn auch mehr in der Lohntüte ist – wie bei den 1.110 Dachdeckern im Bereich unseres Bezirksverbandes. Für sie gibt es einen kräftigen Zuschlag beim Weihnachtsgeld. Ein Geselle, der in Vollzeit arbeitet, bekommt je nach Stundenlohn und Arbeitszeit etwa 460 Euro oben drauf. Mit dem November-Lohn muss das 13. Einkommen auf dem Konto sein. Für Azubis kommen 320 Euro dazu. Darauf weist die IG BAU Mecklenburg hin.

„Die Arbeit auf den Dächern ist körperlich extrem anstrengend. Dafür ist das Plus beim Weihnachtsgeld eine wichtige Anerkennung“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Außerdem wird die betriebliche Rente der Handwerker aufgebessert. So kommen zusätzlich knapp 700 Euro pro Jahr auf das Altersvorsorgekonto bei den Sozialkassen des Dachdeckerhandwerks (Soka-Dach).

Anspruch auf das Renten-Plus und das höhere Weihnachtsgeld hat nach Angaben der IG BAU jeder gewerbliche Beschäftigte der Branche. Alle 164 Dachdecker-Betriebe in
Mecklenburg müssen sich daran halten. Weitere Informationen gibt es bei der Soka-Dach: https://www.soka-dach.de/leistungen/13-monatsgehalt/
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28. November 2017

Flagge zeigen gegen Gewalt

Anlässlich des weltweiten Aktionstages ,,Nein zur Gewalt gegen Frauen und Mädchen'' wehen seit Sonnabend am Bertha-Klingberg-Platz in Schwerin die Flaggen gegen Gewalt.

Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier und seine Gleichstellungsbeauftragte Dorin Lucht hissten die Fahnen der Frauenrechtsinitiative ,,Terre des Femmes“, die dann bis zum 4. Dezember hier hängen bleiben werden.
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Siehe auch auf die Internetseite dieser Organisation:
https://www.frauenrechte.de/online/index.php
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Text und Fotos von Beate Schöne. Vielen Dank!
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22. November 2017

Hämmern, bohren, fräsen – Bauberufe bergen viele Gefahren. Besonders dann, wenn unter Stress gearbeitet wird. Unternehmen dürften den Arbeitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen, fordert die Bau-Gewerkschaft.
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Mecklenburg baute 2.585 Wohnungen im letzten Jahr
„Turbo-Bauen“: Gewerkschaft warnt vor steigendem Unfallrisiko

Bauarbeiter aus dem Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes haben alle Hände voll zu tun: Die Branche brummt. Allein im vergangenen Jahr wurden 2.585 neue Wohnungen gebaut, wie die IG Bauen- Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU beruft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nach Beobachtung der Gewerkschaft steigt mit der Zahl der Aufträge aber häufig auch die Unfallgefahr. „Gerade jetzt zum Winteranfang müssen viele Projekte fertig werden. Dieses ,Turbo-Bauen‘ führt zu enormem Stress für die Beschäftigten“, berichtet Gewerkschafter Jörg Reppin. Allzu oft drohe der Arbeitsschutz dem Termindruck zum Opfer zu fallen.

Die IG BAU Mecklenburg fordert die heimischen Bauunternehmen auf, die Arbeits- sicherheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wer in einer Höhe von fünf Metern oder mehr auf einer Leiter arbeitet, der riskiert eine Menge. Besser ist da ein Gerüst – auch wenn es den Chef mehr kostet“, macht Jörg Reppin deutlich. Die Unfallzahlen in der Branche seien nach wie vor zu hoch, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende: Rund 2.400 meldepflichtige Arbeitsunfälle auf Mecklenburg-Vorpommerns Baustellen registrierte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung im letzten Jahr.

Ein weiteres Problem: Auf vielen Baustellen fehlt es nach IG BAU-Angaben an Fach- kräften, die sich um den Arbeitsschutz kümmern – obwohl dies die Baustellenverord- nung vorschreibt. Gerade bei Subunternehmern, die Bauarbeiter aus dem Ausland beschäftigen, suche man in der Regel vergebens nach qualifiziertem Personal.

Dass ein besserer Arbeitsschutz die Baukosten in die Höhe treibt, hält Jörg Reppin für ein „fadenscheiniges Argument“. Die deutsche Bauwirtschaft verzeichne seit Jahren steigende Umsätze – allein im ersten Halbjahr 2017 lag das Plus laut Bundes-Statistik bei über sechs Prozent. „Wer volle Auftragsbücher hat, bei dem muss die Gesundheit seiner Beschäftigten ganz oben auf der Liste stehen. Denn viele Unfälle lassen sich etwa durch Schutzbrille und Helm vermeiden. Aber auch durch die Fortbildung für Mitarbeiter. Arbeitsschutz kann man lernen. Ein sicherer Arbeitsplatz hat viel mit dem richtigen Know- how zu tun“, so unser Bezirksvorsitzende Jörg Repin weiter.
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20. November 2017

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20. November 2017

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14. November 2017

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Fotos von Beate Schöne
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06. November 2017

Arbeitsplatz Stall: Wer in der Landwirtschaft arbeitet, dem steht ab sofort ein höherer
Mindestlohn von 9,10 Euro pro Stunde zu. Das teilt die Agrar-Gewerkschaft IG BAU mit.
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5,8 Prozent mehr Geld für Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft
Ein neuer Mindestlohn gilt für Jobs im Grünen

Vom Forstwirt bis zum Gärtner: Für die rund 9.640 Beschäftigten der grünen Branchen in Bereich unseres Bezirksverbandes gilt ab sofort ein neuer Lohn-Sockel. Zum November steigt der spezielle Mindestlohn in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auf 9,10 Euro pro Stunde – 5,8 Prozent mehr als bisher. Damit stehen am Monatsende knapp 87 Euro zusätzlich auf dem Lohnzettel. Besonders Saisonarbeiter profitieren von dem Lohn-Plus, wie die IG BAU Mecklenburg mitteilt.

Für die Agrar- und Umweltgewerkschaft ist die Lohnerhöhung überfällig. „Gerade wer als Aushilfe auf dem Bauernhof, in der Gärtnerei oder im Forstbetrieb arbeitet, hat jetzt deutlich mehr in der Tasche“, sagt der Bezirksvorsitzende Jörg Reppin.
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25. Oktober 2017

Bauarbeiter stehen täglich im Diesel-Dunst. Anders als bei Autos ist ein Rußpartikelfilter jedoch nicht vorgeschrieben. Die IG BAU fordert eine Filter-Pflicht für Baumaschinen.
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IG BAU fordert verpflichtenden Partikelfilter für Bagger & Co.
Dieselruß aus Baumaschinen: Gesundheitsgefahr in Mecklenburg

Baustellen sollen rußfrei werden: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat vor der Gesundheitsgefährdung durch Diesel-Baumaschinen gewarnt. „Egal ob Bagger, Walze oder Radlader – die Dieselrösser vom Bau sind ein riesiges Umwelt- und Gesundheits- problem“, sagt Jörg Reppin. Nach Einschätzung des IG BAU- Bezirksvorsitzenden haben Bauarbeiter ein besonders hohes Risiko für Lungen- oder Kreislauferkrankungen.

Die IG BAU Mecklenburg fordert deshalb eine Rußpartikelfilter-Pflicht für die Baubran- che: „Bei Diesel-Autos ist ein Filter schon seit zehn Jahren vorgeschrieben. Derzeit wird zudem über die Verschärfung der Abgasnormen diskutiert. Es kann nicht sein, dass man auf der anderen Seite bei den besonders großen Luftverpestern wie Radladern beide Augen zudrückt“.

Ein verpflichtender Rußpartikelfilter sei ein wichtiger Beitrag zum Arbeitsschutz für die rund 9.690 Bauarbeiter in Bereich unseres Bezirksverbandes. „Sie stehen täglich im Diesel-Dunst und atmen Emissionen ein, die nicht nur krebserregend sind, sondern auch bis zum Herzinfarkt führen können“, unterstreicht der Gewerkschafter. Auch Anwohner von Baustellen würden durch den flächendeckenden Einsatz von Filtern wirksam geschützt. In manchen Städten machten ungefilterte Dieselabgase von Baumaschinen bis zu einem Viertel aller Stickoxid-Emissionen aus, so die IG BAU.

Zwar gebe es bereits eine finanzielle Unterstützung für Unternehmer, die nachträglich einen Partikelfilter einbauen lassen. Bis zu 2.000 Euro können sie dafür von der
Berufsgenossenschaft Bau bekommen. „Doch um wirklich eine bessere Atemluft zu erreichen, reicht das nicht aus. Der Staat muss – wie heute schon in der Schweiz – den Partikelfilter vorschreiben und per Nachrüstprämie oder direkten Zuschüssen für die Neuanschaffung flankieren“, fordert Jörg Reppin.
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05. Oktober 2017

Die Zahl der Zoll-Kontrollen hat im ersten Halbjahr zugenommen. Das berichtet die IG BAU.
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Halbjahresbilanz: Stralsunder Zoll kontrollierte 31 Prozent mehr Betriebe
Arbeitgeber müssen häufiger mit Besuch vom Zoll rechnen

Risiko für Dumpinglohn-Firmen steigt: Im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes ist die Gefahr für Unternehmen, bei unsauberen Praktiken vom Zoll erwischt zu werden, erstmals seit Jahren gestiegen. Das zuständige Hauptzollamt Stralsund kontrollierte im ersten Halbjahr insgesamt 889 Betriebe – 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im Baugewerbe prüften die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS)
373 Arbeitgeber. Im Fokus dabei insbesondere: illegale Beschäftigung, Lohn-Prellerei und Betrug bei der Sozialversicherung. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitgeteilt. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Anfrage der Bundestagsabge- ordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) an das Bundesfinanzministerium.

Die IG BAU Mecklenburg begrüßt die Zunahme der Prüfungen. „Es ist offenbar endlich die Botschaft angekommen, dass sich Schwarzarbeit nur durch mehr staatliche Kontrol- le eindämmen lässt“, sagt unser Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. So stieg auch die Zahl der Kontrolleure: Beschäftigte die FKS im vergangenen Jahr bundesweit noch 6.865 Beamte, waren es im Juni bereits 7.211, wie aus der Zoll-Auswertung des Finanz- ministeriums hervorgeht.

Grund zur Entwarnung gibt es jedoch nicht. Nötig seien bundesweit mindestens 10.000 Kontrolleure bei der FKS. „Solange eine Zoll-Visite die Ausnahme und nicht die Regel ist, haben Wirtschaftskriminelle ein zu leichtes Spiel“, so der Gewerkschafter. Dies zeige sich gerade auch in der Baubranche. Hier würde oftmals nicht einmal der vorgeschrie- bene Mindestlohn gezahlt. So verhängte das Hauptzollamt Stralsund allein für Verstöße gegen den Bau-Mindestlohn im ersten Halbjahr Bußgelder in Höhe von 986.000 Euro.
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01. Oktober 2017

Wie es schon seit vielen Jahren eine gute Tradition in unserem Bezirksverband ist, so fanden auch in diesem September die Jubilarehrungen statt.
Am 23. September 2017 wurden unsere langjährigen Mitglieder in Schwerin und am
30. September 2017 in Rostock ausgezeichnet.
Den offiziellenTeil mit den Festreden gestalteten der Vorsitzende des Seniorenvor- standes Jürgen Riemer (Schwerin) und der stellvertretende Regionalleiter Dirk Johne (Rostock).
Anschließend erfolgten die Ehrungen für 25 / 50 / 60 / 65 Jahre Treue zur Gewerkschaft.
Bei Livemusik und einem schmackhaften Menü war es ein Höhepunkt für alle Beteiligten.
Einen Eindruck davon liefern die tollen Schnappschüsse. Allen Fotografen ein Dankeschön für ihre Aufnahmen.
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Schwerin

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Rostock

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Fotos: Beate Schöne und Heinz Kirchschlager für Schwerin sowie Margot Wangemann für Rostock
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01. Oktober 2017

Als Welldach ist Asbest sofort erkennbar. Oft versteckt es sich aber in Fugen oder unter Böden. Die IG BAU will das gefährliche Material rasch aus dem Verkehr ziehen – per staatlicher Prämie.
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23.100 Gebäude in Mecklenburg stammen aus 60er- und 70er-Jahren
Abwrackprämie für Asbest – Altbauten sanieren

Es steckt in Böden, Dächern, Wänden und ist auch nach Jahrzehnten noch eine Gefahr: Asbest. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) will das Material möglichst rasch aus dem Verkehr ziehen und fordert hierfür mehr staatliche Förderung. „Wir brauchen eine Sanierungs- und Abwrackprämie für Asbest“, so unser Bezirkvorsitzende Jörg Reppin. „Zwar sei der Bau mit Asbestfaser seit 1993 verboten. Risiken berge allerdings der heimische Altbaubestand. Hausbesitzer schrecken bislang oft vor den hohen Kosten der Entsorgung zurück. Damit bleibt das Problem auch 30 Jahre nach dem Asbest-Boom aktuell“.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entstanden im Bereich unseres Bezirksverbandes allein zwischen 1960 und 1979 – in der Hochphase der Asbest-Zeit – rund 23.100 Wohngebäude. „Ein Großteil davon dürfte immer noch mit dem Baustoff belastet sein“, schätzt Jörg Reppin. Die Spätfolgen seien bis heute spürbar: „Das Einatmen von Asbeststaub kann zu Asbestose, Lungen- oder Kehlkopfkrebs führen.“ Laut Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) erkranken im Zusammenhang mit Asbest jedes Jahr fast 4.000 Menschen.

Das Material findet sich dabei nicht nur unter Linoleum-Böden und auf dem Schuppen- dach, sondern etwa auch unter älteren Fliesen, in Nachtspeicheröfen oder im Wandputz. „Wer sich für eine Sanierung entscheidet, kann zwar Fördermittel bei der KfW- Bank bekommen. Doch auf der teuren Asbest-Entsorgung bleibt der Hausbesitzer meist sitzen. Hier können schnell ein paar Tausend Euro zusammenkommen.“ Die Folge: Das Material bleibe oft an der alten Stelle im Haus. Wenn saniert werde, lande es manchmal sogar im Hausmüll.

Jörg Reppin dazu weiter: „Mit einer Abwrackprämie kann die Politik einen direkten Beitrag für mehr Gesundheitsschutz leisten. Davon würden Hausbesitzer, Mieter und Bauarbeiter gleichermaßen profitieren. Denkbar sei ein eigenes KfW-Förderprogramm für Asbest. Per Zuschuss könnte Hauseigentümern somit ein Großteil der Entsorgungs- kosten erstattet werden“.
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20. September 2017

Die Bezirksseniorenkonferenz des Bezirksverbandes Mecklenburg der IG Bauen-Agrar-Umwelt fand auf Einladung des Seniorenvorstandes am 20. September 2017 im Hotel & Restaurant Gulbis in 19406 Witzin statt.

Unsere Konferenz stand unter dem Thema:

Kriminaltechnische Prävention

- Sicherung des Hauses bzw. Wohnung
- Enkeltrick
- Anonyme Anrufe – wie verhalte ich mich

Als Referenten zu diesem Thema konnten wir Herrn Becker vom Präventionsrat Güstrow gewinnen, der uns ausführlich zum Thema informierte. Auch auf unsere vielfältigen Fragen wusste er immer eine kompetente Antwort.

Weiter erfolgte ein Bericht über Aktivitäten des Bezirksseniorenvorstandes durch den Vorsitzenden des Seniorenvorstandes Jürgen Riemer

Anwesend waren neben dem kompletten erweiterten Seniorenvorstand auch der Vorsitzende unseres Bezirksverbandes Jörg Reppin.
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24. August 2017

Wie hoch ist der Lohn? Welchen Urlaubsanspruch habe ich? Wie sieht es mit Überstunden aus?
Darüber informiert die Plattform www.constructionworkers.eu Bauarbeiter in 24 Sprachen.
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Baustellen in Mecklenburg: Info-Kampagne für EU-Ausländer
In 24 Sprachen gegen Ausbeutung von Bauarbeitern aus dem Ausland

Offensive gegen Ausbeutung auf dem Bau: Beschäftigte aus dem Ausland, die auf Baustellen in Mecklenburg arbeiten, können sich über ihre Rechte informieren – unter
www.constructionworkers.eu. Auf der Homepage finden Bauarbeiter in 24 Sprachen alle Infos rund um Lohn, Arbeitszeit, Krankheit und Urlaub. Darauf weist die IG BAU
Mecklenburg hin.

„Gerade wenn bei gutem Wetter im Sommer besonders viel gebaut wird, setzen Betriebe auf ausländische Arbeitskräfte“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Häufig bekämen diese aber nicht den Lohn, der ihnen zusteht. Auch Überstunden blieben oft unbezahlt. Schnelle Hilfe gibt es im Netz: Mit dem Internet-Angebot der Europäischen Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBH) erhalten Beschäftigte erstmals einen kompletten Überblick zu Löhnen und Arbeitsstandards in allen EU-Ländern.

Jörg Reppin: „In Mecklenburg muss jeder, der auf dem Bau arbeitet, mindestens 11,30 Euro pro Stunde bekommen – egal woher er kommt.“ Probleme mit dem Lohn gebe es gerade im Zusammenhang mit sogenannten Subunternehmer-Ketten, hinter denen sich oft illegale Beschäftigung verberge, berichtet der Gewerkschafter. „Viele Arbeiter werden vor allem in Osteuropa mit großen Versprechungen gelockt – und dann hier mit Niedrig- löhnen abgespeist.“ Ein entscheidendes Mittel dagegen sei, dass die Betroffenen solche Missstände selbst anzeigten. Hilfe hierbei gebe es ebenfalls über die neue Info-Plattform.
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15. August 2017

Fassadenreiniger bei der Arbeit. Nicht immer jedoch geht es in der Branche sauber zu,
bemängelt die IG BAU. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert mehr Kontrollen vom Zoll.
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IG BAU kritisiert fehlende Kontrollen
Stralsunder Zoll deckte 26 Mal schmutzige Praktiken in der Reinigungsbranche auf

Unsaubere Praktiken im Fokus: Der Zoll soll die Reinigungsbranche stärker in den Blick nehmen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Nach Angaben der Gebäu- dereiniger-Gewerkschaft überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim zuständigen Hauptzollamt Stralsund im vergangenen Jahr 39 Reinigungsfirmen. Das Gewerbe machte damit lediglich 2,5 Prozent aller Arbeitgeber-Kontrollen im Bereich des Stralsunder Zolls aus.

„Das ist eindeutig zu wenig“, kritisiert Jörg Reppin. Nach Einschätzung des IG BAU-Bezirksvorsitzenden liegt nicht nur im Baugewerbe, sondern auch in der Reinigung noch immer „vieles im Argen“: Lohn-Prellerei, Steuerhinterziehung oder nicht gezahlte Sozial- abgaben seien in der Region alles andere als eine Seltenheit, so die IG BAU. Das bestätige die aktuelle Bilanz des Stralsunder Hauptzollamtes: Demnach leitete die FKS im letzten Jahr 26 Ermittlungsverfahren in der Gebäudereinigung ein. Bei nur 39 geprüften Betrieben ist das eine ziemlich hohe Quote.

Den Beamten sei dabei kein Vorwurf zu machen, betont der Gewerkschafter: „Die Kontrolleure leisten eine enorm wichtige Arbeit. Es sind jedoch schlicht zu wenige.“
166 Mitarbeiter zählte die Stralsunder FKS nach IG BAU-Informationen Ende letzten Jahres. „Ohne eine kräftige Aufstockung kommen die Prüfer ihren Aufgaben nicht hinterher“ Fehlende Kontrollen verstünden Wirtschaftskriminelle regelrecht als Einla- dung, Recht und Gesetz zu umgehen“, sagt Jörg Reppin

Die Gewerkschaft beruft sich bei der Zoll-Statistik auf eine Auswertung des Bundes- finanzministeriums für die Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Müller- Gemmeke. Danach sank die Zahl der Kontrollen in der Gebäudereinigung zwischen 2015 und 2016 bundesweit um 21 Prozent.
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19. Juli 2017

Über dieses Verkehrszeichen ärgert sich mancher Autofahrer im Sommer besonders. Die IG BAU macht jedoch klar: „Bauarbeiter auf der Autobahn sind enormen Gefahren ausgesetzt. Wo gebaut wird, sollten Autofahrer unbedingt den Fuß vom Gas nehmen.“
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Auf 33 Autobahn-Kilometern in Mecklenburg-Vorpommern wird gebaut
IG BAU appelliert an Autofahrer: In Baustellen runter vom Gas!

Ferienzeit für die einen, Hauptarbeitszeit für die anderen: Im Sommer steigt die Zahl der Straßenbauarbeiten. Die IG BAU Mecklenburg ruft deshalb zu besonderer Vorsicht auf. „Überhöhte Geschwindigkeit und Drängelei im Baustellenabschnitt sind eine Gefahr für die Beschäftigten“, so Bezirkschef Jörg Reppin. Autofahrer sollten den Fuß vom Gas nehmen und ihren Frust über Staus oder Tempolimits nicht an den Bauarbeitern auslas- sen, fordert die Gewerkschaft.

Allein in Mecklenburg-Vorpommern wird nach Angaben der Bundesanstalt für Straßen- wesen (BASt) zwischen Anfang Juli und Mitte September auf 33 Kilometern Autobahn gebaut. „In der Hauptferienzeit kann es da schon mal eng werden. Für die Straßen- bauer, die oft nur ein paar Zentimeter neben dem Fahrbahnrand arbeiten, kann Unge- duld am Steuer tödlich enden“, betont der IG BAU-Bezirksvorsitzende.

Hinzu komme die hohe Belastung durch Hitze und Lärm: „An manchen Baustellen wird 24 Stunden lang im Schichtbetrieb gearbeitet. Die meisten Beschäftigten können von einem 8- Stunden-Tag im Sommer nur träumen“, so Jörg Reppin. Damit lasse irgend- wann auch die Konzentration nach und das Unfallrisiko steige. Reisende sollten das im Kopf haben – auch auf dem Weg in den Urlaub.

Detaillierte Baustellen-Informationen finden Autofahrer auf einer interaktiven Karte der BASt:
http://www.bast.de/DE/Fahrzeugtechnik/Baustelleninformation/
baustelleninformation_hidden_node.html
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26. Juni 2017

Wenn der Zoll auf die Baustelle kommt, haben die Beamten oft etwas zu monieren.
Doch die Besuche werden immer seltener.
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IG BAU kritisiert die „Gelegenheits-Visiten“
Stralsunder Zoll kontrollierte 9 Prozent weniger Baustellen

Weniger Zoll-Kontrollen: Bauunternehmer müssen immer seltener damit rechnen, Besuch vom Zoll zu bekommen. Im gesamten Bereich des Hauptzollamts Stralsund prüften die Beamten im vergangenen Jahr lediglich 543 Baubetriebe. Das sind 9 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Verglichen mit den Kontrollen, die es noch 2014 gab, ist dies sogar ein Rückgang von 46 Prozent. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von „Kontrollen auf Lücke“. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) sei lediglich zu „Gelegenheits-Visiten auf dem Bau“ in der Lage.
In den Städten und Kreisen, in denen die FKS vom Hauptzollamt Stralsund kontrolliert, gebe es immerhin rund 1.890 Bauunternehmen, so die Gewerkschaft. „Da kann sich jeder Bau-Boss ausrechnen, dass der Zoll ihm nur alle paar Jahre mal auf die Finger guckt. Zwar berufe sich die FKS auf einen Schwerpunkt „qualitativer Kontrollen“. Es müsse jedoch genauso auch eine ausreichende Quantität geben, kritisiert Bezirkschef Jörg Reppin.

Die Zoll-Statistik geht auf eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums für die Arbeitsmarktpolitikerin Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Grüne) zurück, die der
IG BAU vorliegt. Demnach leitete die FKS beim Hauptzollamt Stralsund im vergangenen Jahr 228 Ermittlungsverfahren im Baugewerbe ein. Dabei deckten die Beamten Schäden in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro auf. Dazu gehören hinterzogene Steuern und nicht gezahlte Sozialabgaben – also Betrug bei der Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

„Die Zahlen zeigen, dass auf heimischen Baustellen noch immer viel im Argen liegt. Doch je geringer das Risiko ist, bei Tricksereien erwischt zu werden, desto stärker ist der Anreiz für Baufirmen, es mit Recht und Gesetz nicht so genau zu nehmen“, betont Jörg Reppin.
Die Arbeit der FKS sei daher „enorm wichtig“. Um schwarzen Schafen wirksam das Handwerk zu legen, müsse der Zoll aber deutlich mehr kontrollieren. Dafür benötige der Zoll dringend zusätzliches Personal.

Von mehr Kontrollen profitiert die ganze Baubranche – die Beschäftigten genauso wie alle Baufirmen, die sich an die Regeln halten. Die FKS solle daher möglichst rasch auf
bundesweit 10.000 Kontrolleure aufgestockt werden, fordert die IG BAU
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19. Juni 2017

Der regelmäßige Griff zur Wasserflasche gehört zum absoluten „Sommer-1-mal-1“ auf dem Bau. Wer in der heißen Jahreszeit draußen arbeitet, sollte dabei auch auf den richtigen Sonnenschutz achten, sagt die IG BAU Mecklenburg.
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„Tag des Sonnenschutzes“ am 21. Juni
So können sich Bauarbeiter vor Hitze schützen

An diesem Mittwoch ist nicht nur Sommeranfang, sondern auch der bundesweite „Tag des Sonnenschutzes“. Aus diesem Anlass appelliert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) an die rund 9.700 Bauarbeiter im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes, das UV-Risiko nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor gehört in der heißen Jahreszeit in jede Arbeitshose eines Maurers oder Dachdeckers. Aber auch Landschaftsgärtnerinnen und Fassadenreiniger sollten auf den richtigen Schutz achten“, sagt Jörg Reppin.

Für den Bezirkschef der IG BAU Mecklenburg ist besonders das Hautkrebs-Risiko eine „oft unterschätzte Gefahr für alle, die unter freiem Himmel arbeiten“. Dabei komme es letztlich auf die Gesamtzahl der Sonnenstunden an, denen ein Mensch im Laufe seines Lebens ausgesetzt sei. Reppin: „Neben der Sonnencreme sollten ,Draußen-Jobber‘ darauf achten, ihren Kopf und möglichst viele Teile des Körpers mit Kleidung bedeckt zu halten. Auch Pausen im Schatten und eine Sonnenbrille mit UV-Lichtschutz sind ein
absolutes Muss.“

Besonders gefährdet seien helle Hauttypen, so der Gewerkschafter. „Gerade für sie gelte: Sonnenbrand ist nicht sexy, sondern gefährlich. Nach Jahrzehnten kann die tägliche Sonnenbelastung zum Absterben ganzer Körperstellen – besonders auf ausgesetzten Bereichen wie der Nase oder den Ohren – führen.“ Hier sei zu einem Lichtschutzfaktor von „50 plus x“ zu raten.

Aber auch die Arbeitgeber sind beim Sonnenschutz in der Pflicht“, betont Jörg Reppin.
Das Arbeitsschutzgesetz verlange, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter durch geeignete Maßnahmen vor Risiken wie Hitze und Sonnenstrahlen schützen. Deshalb müssten die Betriebe ihre Beschäftigten mit genügend Trinkwasser oder kalten Tees versorgen.

Als Faustregel für den Sommer empfiehlt die IG BAU, mindestens alle halbe Stunde ein volles Wasserglas zu trinken. Auch wenn man mal keinen Durst hat, ist der ständige Flüssigkeitsnachschub enorm wichtig. Wer schwitzt und zu wenig trinkt, riskiert Kopf- schmerzen, Konzentrationsverlust und Übelkeit. Bei körperlich schweren Arbeiten könne Wassermangel rasch zum Hitzschlag führen. Außerdem steige das Unfallrisiko. Daher sollten anstrengende Tätigkeiten möglichst in die Morgenstunden verlegt werden, rät die Gewerkschaft.
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12. Juni 2017

Liebe IG BAU Frauen,
auch in diesem Jahr möchte unser Bezirksfrauenarbeitskreis mit vielschichtigen Themen unsere Frauen zum Mitwirken begeistern.

Wie bereits berichtet, fand am 08. März 2017 zum Thema „Frauen in der Geschichte und Gegenwart Rostocks“ unser erstes Treffen in diesem Jahr statt.

Am letzten Freitag, d. 09. Juni 2017 ging es unter dem Motto „Aktiv in den Sommer“ nach Warnemünde. An der frischen Luft mit der positiven Wirkung unseres Seeklimas wanderten unsere Frauen inklusive Wassertreten in der Ostsee bis zur Ausflugsgaststätte Wilhelmshöhe. Dort warteten schon weitere Frauen und nahmen unsere Wanderfrauen in Empfang. Gestärkt konnte dann der Rückweg entlang des europäischen Radwander- weges angetreten werden. Es war ein gelungener Tag für Körper, Geist und Seele. Wiederholung, na klar!

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Bezirksseniorenvorstand

Vorsitzender - Jürgen Riemer,
stellvertretender Vorsitzender - Heinz-Peter Mohn,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Klaus Düsing, Dorothea Loose, Manfred Mertens, Margot Wangemann, Rainer Zilch

von links nach rechts
Margot Wangemann, Rainer Zilch, Jürgen Riemer, Klaus Düsing, Heinz-Peter Mohn, Manfred Mertens, Dorothea Loose

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Der Vorstand des Frauenarbeitskreises:
Vorsitzende - Beate Schöne,
stellvertretende Vorsitzende - Karin Schwebke,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Ute Barten, Jutta Kügler, Ingrid Teich, Annelie Wittig.

Jutta Kügler, Beate Schöne, Ingrid Teich, Karin Schwebke, Ute Barten und Annelie Wittig
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Unser Bezirksvorstand:

Der neue achtköpfige Bezirksvorstand besteht aus folgenden Mitgliedern (von links nach rechts):
Heinz-Peter Mohn, Jörg Reppin (Vorsitzender), Martin Doliwa, Heinz Kirchschlager (Stellvertreter), Ingrid Vorbeck, Eckhard Nahendorf, Klaus-Peter Tiedemann, Thomas Behnke
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Kalender


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